Herbstzeit ist Eintopfzeit – ist das bei euch auch so? Ist mir mit meine liebste Saison, was das Essen angeht. Ich habe gerade ein paar (leider nur wenige) Kartoffeln im Garten ausbuddeln dürfen und weil ich weiß, wie gut diese selbstgeernteten Kartoffeln schmecken, konnte ich mich nicht zurückhalten. Die mussten sofort in die Küche und in den Topf. Und was passt besser zu einem herbstlich verregneten Tag, als eine deftige Kartoffelsuppe? Super easy und immer lecker, ein wahrer Klassiker. Hier das Rezept für alle, die sich bisher noch nicht mit der Thematik “Vegane Kartoffelsuppe” auseinandergesetzt haben. Und weil ich alles aufgegessen hab, kam sogar die Sonne wieder raus!

Das Rezept ist ziemlich basic, ihr könnt das natürlich mit allerlei anderem Gemüse noch pimpen. Gerne rühre ich auch noch mal einen Esslöffel Hefeflocken und/oder einen Spritzer helle Sojasauce mit unter. Statt Tofu funktioniert auch Tempeh knusprig gebraten wunderbar.

 

Zutaten für eine deftige Kartoffelsuppe (für 4 hungrige Personen):

500g Kartoffeln (festkochend)

1 Zwiebel

etwa 60g Möhre (1 große Möhre)

Knoblauch nach Belieben

etwas Albaöl

200g Räuchertofu

1 EL Bohnenkraut

1 Zweig Rosmarin

1 EL Senf

1 EL Kartoffelstärke

1 EL Kichererbsenmehl

nach Belieben: Salz, Paprika edelsüß, Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskat

ein paar Tropfen Raucharoma

Creme Vega oder andere vegane Schmandalternative

 

Ran an den Kochtopf

Zunächst die Zwiebel würfeln und die Möhre in Scheiben schneiden und mit Albaöl im Topf etwas anschwitzen. Währenddessen die Kartoffeln würfen und mit in den Topf schmeißen. Mit der doppelten Menge Wasser aufgießen. Knoblauchzehen klein schneiden oder mit der Presse direkt in den Topf quetschen. Senf, Bohnenkraut und Rosmarin dazugeben. Da Rosmarin doch eher Stockkonsistenz entwickelt im Eintopf, könnt ihr entweder einfach nur den Zweig zum Aromatisieren mitkochen oder ihr mahlt die nadelartigen Blättchen etwas feiner.

Während die Suppe vor sich hin köchelt, würfelt ihr den Räuchertofu und brutzelt den in einer Pfanne mit etwas Rapsöl schön knusprig. Den Tofu mitsamt dem Bratfett dann in den Eintopf geben.

Nun den Eintopf würzen mit Salz, Paprika, Pfeffer, Kreuzkümmel und Muskat. Fangt klein an mit jeweils einem viertel bis halben Teelöffel und legt ganz am Ende nach dem Eindicken noch mal nach, wenn ihr mehr Geschmack braucht.

Wenn die Kartoffeln gar sind (Servicehinweis: Vorsichtig kosten, ist heiß!), rührt ihr den Löffel Kichererbsenmehl unter. Das funktioniert in der Regel ohne Klumpen. Die Kartoffelstärke hingegen müsst ihr zunächst in etwas kaltem Wasser anrühren. Die Wassermenge ist hier im Prinzip egal, Richtwert etwa 50ml. Das gebt ihr dann in den Eintopf und rührt gut durch. Einmal aufkochen lassen und nun sollte die ehemals Brühe eine schön sämige Konsistenz bekommen haben. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, noch mal abzuschmecken und nachzuwürzen, vermutlich braucht es noch einen ordentlichen Nachschlag Salz. Ihr könnt jetzt auch noch ein paar Tropfen Raucharoma hinzugeben, um den Geschmack noch deftiger zu machen.

Den fertig abgeschmeckten Eintopf serviert ihr am besten mit einem ordentlichen Klecks Creme Vega oder einer anderen veganen Schmandalternative.

Guten Appetit!

 

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