Ohje, es hat sich spontan Besuch angekündigt und du magst auch echt gern etwas anbieten, aber backen ist nicht deine Königsdisziplin und Zeit hast du eigentlich auch nicht wirklich?

Dann solltest du unbedingt diesen cremigen Kokos-Beeren-Kuchen ausprobieren. Der ist nicht nur raffiniert und wunderschön anzusehen, ne, der ist auch noch wirklich extrem schnell zusammengemixt ohne irgendwelche Profi-Fähigkeiten. Das mag ich ja.

 

Dazu kommt, dass doch wirklich jeder Beeren mag und die auch noch extrem gesund sind. Also, umso länger ich drüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass das wohl ein perfekter Schwiegereltern-Kuchen ist. Fruchtig, nicht zu süß, aber trotzdem cremig verführerisch und allein die Optik zieht alle in seinen Bann. Und, huch, der kommt ja völlig ohne tierische Zutaten aus. Probiert den echt mal.

Zutaten:

Für den Boden:

200g Mandelmehl

Prise Salz

5 EL Kokosöl

Für die Füllung:

500g Kokosjoghurt

80g flüssige Margarine

40g flüssiges Kokosöl

110g Zucker (super gehen hier auch Xylit oder Erythrit)

1Päckchen Vanillepudding

100g Kokosflocken

120ml Pflanzenmilch

Belag:

Beeren, so viel wie ihr mögt und welche Sorten ihr mögt (Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren, Taybeeren, Himbeeren, Erdbeeren (okay, das sind strenggenommen keine Beeren, aber ihr wisst was ich meine)…)

ein paar Esslöffel Kokosjoghurt

Zunächst bereitet ihr den Boden zu. Dafür einfach das Mandelmehl, das flüssige Kokosöl und eine Prise Salz vermischen und in eine Springform drücken. Ihr könnt den Teig an den Seiten hochziehen, nötig ist dies aber nicht, da die Joghurt-Füllung fest genug wird.

Für die Füllung mischt ihr alle Zutaten klümpchenfrei zusammen und gießt das Gemisch über den Boden in die Springform.

In diesem Zustand darf der Kuchen nun in den Backofen und backt dort bei 180°C bis die Oberfläche die typischen “Käsekuchen-Risse” bekommt. Das sieht so wie eine Puddinghaut aus.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Beeren waschen und verlesen.

Wenn der Kuchen fertig ist, lasst ihr diesen etwas erkalten. Fühlt sich noch recht flüssig an? Habt Geduld, umso kälter, desto fester.

Nun kommt das Finish, indem ihr eine Schicht Kokosjoghurt auf die Kuchenoberfläche streicht und darauf die Beeren steckt, werft, sortiert, puzzled – je nachdem, wie eurer Kuchen am Ende aussehen soll.

Nun am besten über Nacht im Kühlschrank erkalten lassen und dann schmecken lassen.

Tipp: Falls ihr ebenfalls mit Blüten dekorieren möchtet – was ich sehr empfehlen kann, einfache Effekthascherei – macht das kurz vor dem Servieren. Dann sehen die Blüten noch schön frisch aus. Ein paar Tipps zum Sammeln von essbaren Blüten findet ihr in meinem Artikel Essbare Blüten.

 

 

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